KICKFORMORE ist eine landesweite „Straßenfußball für Toleranz“-Liga, die in Trägerschaft von KICKFAIR e.V. aktuell in 7 Standorten in Baden-Württemberg mit lokalen Kooperationspartnern umgesetzt wird.
Gespielt wird nach besonderen Regeln: Die Teams vereinbaren in der Dialogzone selbst die Regeln und bewerten gemeinsam nach dem Spiel die Einhaltung der Regeln. So genannte „Teamer“ übernehmen die Vermittlerrolle. Fair Play zählt ebenso viel wie geschossene Tore. Die Selbstorganisation der beteiligten Jugendlichen mit einer entsprechenden Betreuungsstruktur und das Engagement in Aufgaben, die das Gemeinwesen betreffen, sind ganz zentrale Elemente von KICKFORMORE.
Für die Koordination und Umsetzung der regelmäßig organisierten Spiel vor Ort sind die Jugendlichen mit verantwortlich.
In Offenburg gibt es das KICKFORMORE Projekt seit 2006 in Zusammenarbeit mit dem Stadtteil- und Familienzentrum am Mühlbach und ETSV Offenburg. Ziel ist es, in den nächsten Jahren vermehrt die Schulen mit einzubinden und Courts anzuschaffen, um damit in verschiedene Stadtteile Offenburgs zu kommen und das Projekt stadtübergreifend bekannter zu machen, mehr Jugendliche einzubinden und regelmäßige Spielangebote zu etablieren. www.kickformore.org
Ziel des Vereins ist die Integration von ausländischen Kindern, Jugendlichen und Familien in die Gesellschaft zu fördern. Der Verein besteht seit über 25 Jahren und betreibt seit fast 15 Jahren mit dem Bunten Haus einen Kinder- und Jugendtreff in Offenburg.
Im Jahr 1980 wurde die Ausländerinitiative gegründet. Seither kamen neben der Hausaufgabenhilfe zahlreiche Angebote hinzu, wie ein Freizeitangebot für Kinder, die Jugendarbeit, der Schülerhort, das Mittagessen für die Kinder, eine Kinderbibliothek und vieles mehr. Heute sind über 20 Ehrenamtliche im Bunten Haus tätig und vier hauptamtliche Pädagogen vom Verein beschäftigt.
Mit Fördergeldern der TRIBUTE TO BAMBI Stiftung sollen die Sprachförderung und Hausaufgabenhilfe im Bunten Haus durch ein Selbstlernzentrum erweitert werden, ein Mal- und Werkatelier eingerichtet und ein Kinder-Zirkusprojekt aufgebaut werden. Ziel aller Projekte ist es, deutsche und ausländische Kinder in ihrer Entwicklung zu stärken und gemeinsames lernen und erleben zu fördern.
Sprache ist der Schlüssel für Bildung und Integration. Insbesondere für Kinder aus nichtdeutschen Kultur- und Sprachräumen sind die Lesewelt-Vorlesestunden eine unbeschwerte Möglichkeit ihre Sprachkenntnisse zu verbessern. Vorlesen, Erzählen und gemeinsames Spielen erweitern den Wortschatz und fördern das Sprechen.
Auf clevere Art und Weise verbindet Lesewelt die Themen Bildung, Integration und bürgerschaftliches Engagement. Mehr als 50 ehrenamtliche Vorleserinnen und Vorleser sind im Ortenaukreis aktiv und lesen in Bibliotheken, Schulen, Kindergärten den Kindern Geschichten vor. Gerade für Kinder mit Migrationshintergrund sind die Lesewelt-Vorlesestunden eine unbeschwerte Möglichkeit ihre Sprachkenntnisse zu verbessern. Vorlesen fördert den Dialog zwischen den Menschen und regt wertvolle Sprach- und Lernprozesse an.
Der Verein Lesewelt ist im Ortenaukreis tätig. Ebenso bundesweite Aktionen zur Leseförderung sollen überregional in der Gesellschaft ein Bewusstsein für die Bedeutung des Vorlesens schaffen und Menschen zu einem ehrenamtlichen Engagement als Vorleser oder Vorleserin motivieren. www.lesewelt-ortenau.org und www.lesewelt.org